Rezept des Monats: Gemischter Wildkräutersalat
Zutaten:
Salate je nach Angebot (z.B. Feldsalat, Friseesalat, Radicchio, Salatherzen)
Wildkräuter (z.B. Löwenzahnblätter, Gänseblümchen, Giersch, Scharbockskraut, Gundermann)
Gartenkräuter (z.B. Schafgarbe, Schnittlauch, Dauerkresse, Bärlauch, Pimpinelle)
Cherrytomaten
Frische braune Champignons
Butter
Für das Dressing:
Öl
weißer Balsamico-Essig
Honig
1 Tüte Balsamico-Kräuter (Knorr)
Essbare Blüten zum Garnieren (z.B. Borretsch, Dahlien, Kapuzinerkresse, Gold- und Bärlauch, Gänseblümchen)
Salate klein zupfen und auf einer flachen Schale verteilen. Wildkräuter verlesen, waschen, klein schneiden und auf den Salat geben (beim Löwenzahn evtl. oberes Blattdrittel entfernen). Gartenkräuter ebenfalls auf den Salat geben. Cherrytomaten halbieren und mit der Schnittseite nach unten verteilen. Pilze leicht mit Butter anbraten und am Salatrand verteilen.
Das Dressing bereiten und auf dem Salat verteilen. Mit essbaren Blüten garnieren.
Dazu schmecken sehr gut Bärlauchbrötchen.
Die Wildkräuter:
Scharbockskraut
Das Scharbockskraut bildet im Frühjahr die erste grüne Bodenschicht (Krautschicht). Die jungen, herzförmigen Blätter sind reich an Vitamin C. Mit ihnen heilte man früher Skorbut, eine Krankheit, die auf Vitamin-C -Mangel zurückzuführen ist. Daher lautet auch eine alte Bezeichnung für Skorbut „Scharbock“. Vor der Blüte gepflückt, können die jungen Blätter in frischen Salaten oder als Tee verwendet werden.
Die Inhaltsstoffe helfen bei Venenleiden, Krampfadern und Hämorrhoiden.

Scharbockskraut (Sabine Geißler, www.pixelio.de)
Gundermann
Der Gundermann ist eine Pflanzenart aus der Familie der Lippenblütler. Er wächst in nährstoffreichen Wäldern und Wiesen.
Volksglaube: Der Gundermann galt als Zauberpflanze, da er als erstes Grün des Jahres bei einigen Tieren besonders milch bildend wirkte. Unsere Vorfahren trugen Gundermannkräuter, wenn sie den Frühlingsanfang feierten.
Wirkung: schleimlösend, heilend, harnsäurelösend, magen- und lungenwirksam, bei Bronchialerkrankungen und allgemeiner Schwäche.
Anwendungen: Befindet sich Eiter im Körper, hat er eine anregende und ausgleichende Wirkung. Tee und Frischsaft der Pflanze helfen bei Blasenleiden, Leberschwellung, chronischem Husten und Schnupfen. Der Frischsaft wird bekömmlicher, wenn man ihn mit Joghurt verrührt. Bei Ohrensausen und Gehörleiden nach einer Erkältung kann man Frischsaft oder das ätherische Öl in die Ohren träufeln. Das ätherische Öl kann ebenfalls als Wundöl dienen, beispielsweise bei eiternden Wunden und Brandverletzungen.
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