Bärlauchtorte
400 g Weizenmehl
1 Tl Salz
180 g Butter
3-4 Eßl Joghurt
500 g Bärlauch, klein geschnitten
1 Eßl Butter
400 g Fetakäse, zerkrümelt
500 g Magerquark
4 Eier
geriebene Muskatnuss
Pfeffer, Kümmel
100 g Walnüsse, gehackt
150 g Emmentaler gerieben
Weizenmehl, Butter, Joghurt und Salz zu einem Teig verkneten, ausrollen und auf ein gefettetes Backblech geben, Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Eine halbe Stunde kalt stellen; dann 10 Minuten bei 150 Grad vorbacken.
Bärlauch in Butter andünsten, abkühlen lassen.
Käse, Quark und Eier verrühren und würzen, gehackte Walnüsse und den abgekühlten Bärlauch dazu geben, auf den vorgebackenen Teig füllen.
Mit dem Emmentaler bestreuen und bei 180 Grad ca. 40 Minuten fertig backen.
Volksglaube
Bei den Römern war der Bärlauch der Göttin Ceres geweiht. Aus dem Saft wurde, mit Koriander gemischt, ein Liebestrank hergestellt.
Der Bärlauch war ebenfalls den Germanen und Kelten bekannt. Im Namen der Heil- und Wildpflanze ist das Wort Bär enthalten, Seelentier der Germanen und Fruchtbarkeitssymbol. Der Bärlauch galt als Frühlingsbringer. Mit seinem Erscheinen war die Kraft des Winters gebrochen.
Anwendung und Wirkung
stark blutreinigende Wirkung
Blutdruck senkend
beugt Gefäßverkalkung vor
gutes Mittel zur Verhinderung von Arteriosklerose
Blätter im Frühjahr und Zwiebeln in den Wintermonaten wirken heilend bei Arterienverkalkung, Magen- und Darmkatarrh und Bronchitis
Bärlauch ist eine „Eisenpflanze“. Wenn die Eisenaufnahme im Körper gestört ist, erleichtert er die Eisenresorption.

Verfasst von jebac 


